Spam-Domains identifizieren

Die Identifizierung von Spam allein aus der Liste der Verweise ist ganz sicher keine vollkommen zuverlässige Methode - allein deshalb nicht, weil nicht nur in diesem Bericht Spam zu finden ist. Außerdem kann keine noch so gut gepflegte Liste vollständig sein, solange Spammer beliebig die übertragenen Domains wechseln können, ohne dabei wirklich "umziehen" zu müssen. Demnach ist ein Analyseergebnis ohne gefundene Spam-Domains noch kein Garant für eine saubere Datenansicht. Auch wenn Spam-Domains ausgewiesen werden, kann das theoretisch ein Besuch über einen echten Link bzw. die Session eines echten Besuchers gewesen sein, wenngleich die Domain sonst auch als Verweisquelle in echten Spam-Hits vorkommen mag. In der Regel aber sollte dort, wo Spam gefunden wird, gehandelt werden. Jedenfalls dann, wenn es sich um eine Datenansicht handelt, mit der aktiv gearbeitet wird (also keine Rohdatenansicht). Im Bedarfsfall können entsprechende Filter das Problem deutlich reduzieren oder gar ganz ausschalten. Infos dazu finden sich unter gandke.de/stop-spam.

Liste bekannter Analytics-Spam-Domains

Die Liste enthält derzeit etwa 840 bekannte Spam Domain-Muster (Stand: 17. April 2017), die aus verschiedenen Listen und Analysen einzelner Analytics-Konten zusammengetragen wurden. Darunter sind auch die Einträge der Referrer-Spam-Blacklist auf GitHub und aus den Blacklists von referrerspamblocker.com und dem AdWords-Robot. Wer in seiner Webanalyse zusätzliche potentielle Einträge findet, sollte uns diese per Mail mitteilen, damit wir die Liste ergänzen können.

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